





Im Jahr 2000 haben die Regierungen von 164 Ländern auf dem Weltbildungsforum in Dakar die sechs "Education for All"-Bildungsziele verabschiedet, um den Bildungsnotstand weltweit bis zum Jahr 2015 zu beenden.
Die Globale Bildungskampagne in Deutschland ist Teil der Global Campaign for Education (GCE), einem weltweiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Netzwerken, Entwicklungsorganisationen und Bildungsgewerkschaften. Ziel ist die Durchsetzung des grundlegenden Menschenrechts auf eine gebührenfreie und qualitativ gute Grundbildung für alle Menschen. 
Jährlich organisiert die Globale Bildungskampagne in mehr als 60 Ländern Aktionswochen, um die Verwirklichung des Milleniumsentwicklungsziels zum Recht auf Bildung für alle einzufordern.
Die Kampagne 2012 hat sich dem ersten Bildungsziel verschrieben, das besagt, dass frühkindliche Bildung ausgebaut und verbessert werden soll, insbesondere für benachteiligte Kinder. 200 Millionen Kleinkinder weltweit werden weder angemessen betreut, noch können sie von guten Bildungsangeboten profitieren. Die Folge: Sie werden schon früh gesellschaftlich abgehängt, ohne überhaupt eine faire Chance gehabt zu haben. Experten sind sich einig, dass mit der frühkindlichen Bildung ein entscheidender Grundstein für ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Leben gelegt wird. Deswegen ist es sehr wichtig, dass kleine Kinder optimal umsorgt und schon früh spielerisch gefördert werden – nicht nur von der Familie, sondern auch von gut geschulten Erzieherinnen und Erziehern in Kitas und Kindergärten.
In diesem Jahr steht also das Recht auf Bildung von Geburt an, das heißt das Recht auf frühkindliche Bildung im Mittelpunkt der Kampagne, der vom 22.4. bis 10.6.2012 mit Aktionswochen zu "Frühkindliche Bildung weltweit" Nachdruck verliehen wird.
Infos und Materialien für LehrerInnen zum Download oder zum Bestellen finden sich unter www.bildungskampagne.org
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